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Dr. Quast M.Sc.

Zahnarzt Kiel

Praxis für Zahnheilkunde | Dr. Christoph Quast
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Parodontitisbehandlung

Besondere Kompetenz

Wir sind für Parodontalbehandlung zertifiziert und eine Überweiserpraxis für Parodontalbehandlungen. Als Master of Science Parodontologie ist Dr. Quast speziell ausgebildet.

Die Parodontitis ist eine bakterielle, chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie entwickelt sich in der Regel aus einer lange unbehandelten Zahnfleischentzündung. Parodontitis gilt als Hauptursache für den Verlust von gesunden Zähnen bei Erwachsenen!

Mögliche Symptome können Zahnfleischbluten, gelockerte Zähne oder ein Anschwellen und Zurückgehen des Zahnfleisches sein. Jedoch bleibt sie den meisten Patienten lange Zeit unbemerkt, denn sie führt nur selten zu Schmerzen. Regelmäßige Vorsorgetermine bei uns sind eine gute Möglichkeit, dem Entstehen einer Parodontitis vorzusorgen.


Parodontitis-Selbsttest

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Die Behandlung einer Parodontitis kann umfassen:

Bei einer Parodontitis entwickeln sich im Verlauf sogenannte „Taschen“ zwischen Zahn und Zahnfleisch, weil sich in Folge der die Entzündung der den Zahn umgebende Knochen „auflöst“ und das Zahnfleisch nicht mehr gestützt wird. In diesen Taschen haben es die verursachenden bakteriellen Beläge noch leichter, sich zu vermehren, denn sie können durch die normale Mundhygiene nicht mehr entfernt werden. Während der geschlossenen Parodontitisbehandlung beseitigen wir die bakteriellen Beläge in den Zahnfleischtaschen mit schonenden Ultraschallinstrumenten.

Offene Parodontitisbehandlung
Ist dies in seltenen Fällen nicht ausreichend, folgt in einem nächsten Termin eine offene Parodontitisbehandlung, in der wir die Beläge in einem minimalinvasiven, chirurgischen Eingriff entfernen.

Da sich die eine Parodontitis verursachenden Bakterien in der gesamten Mundhöhle finden (zum Beispiel in den Furchen des Zungenrückens), umfasst eine erfolgreiche Parodontitisbehandlung auch die Desinfektion dieser Bereiche.

Wie verläuft die Full Mouth Desinfection?

Die komplette Mundhöhle wird desinfiziert und schwierig erreichbare Stellen wie Zahnfleischtaschen, Fissuren oder Zahnzwischenräume gesäubert. Innerhalb von 24 Stunden lassen sich auf diese Weise mit Hand- und ultraschallaktivierten Instrumenten die im Mundraum befindlichen, schädlichen Bakterien entfernen. In Einzelfällen kann es notwendig sein, unter lokaler Betäubung tiefe Zahnfleischtaschen noch einmal zusätzlich zu reinigen. In der Regel erstellen wir begleitend Röntgenbilder, um mit diesem Röntgenstatus einen genauen Befund erheben zu können. Mit der Verwendung von Chlorhexidin-Präparaten können Sie die Desinfektion für einen bestimmten Zeitraum von zuhause unterstützen.

Bei einer schweren oder übermäßig stark voranschreitenden Form der Parodontitis führen wir vor und während der Full Mouth Desinfection einen speziellen Bakterientest durch, um den Behandlungserfolg überprüfen zu können. Sollte nach einer erfolgten Full Mouth Desinfection dennoch eine hohe Bakterienanzahl vorliegen, ist in der Regel die Gabe von Antibiotika angezeigt.

An einer Erkrankung von Zähnen und Zahnfleisch sind in den meisten Fällen pathogene, das heißt krank machende Mikroorganismen (vor allem Bakterien) beteiligt. Will man eine erfolgreiche Zahnheilkunde betreiben, gilt es, diese zu beseitigen.

Zusätzlich zu den klassischen Methoden wie einer mechanischen Reinigung der Oberflächen und Desinfektion, (zum Beispiel mit Chlorhexidin-Präparaten) oder einer systemischen Antibiotikatherapie kommt bei uns die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) zum Einsatz. Die aPDT setzen wir vorwiegend bei Parodontitisbehandlungen und Wurzelkanalbehandlungen ein, weil sie die Beseitigung schädlicher Bakterien wirksam unterstützt. Insbesondere bei der Parodontitisbehandlung kann so häufig auf eine zusätzliche Gabe von Antibiotika verzichtet werden.

Guided Tissue Regeneration (GTR) ist der gesteuerte Aufbau des Weichgewebes, während Guided Bone Regeneration (GBR) den gesteuerten Aufbau des Knochens bezeichnet. Gemeint ist mit beiden Methoden eine besondere Form des Weichgewebs- und Knochenaufbaus, der meist nur nach einer Parodontitisbehandlung durchgeführt wird.

Ist die Erkrankung weit fortgeschritten, haben sich Zahnfleisch und Knochen mehr oder weniger zurückgebildet. Mit gut verträglichen Ersatzmaterialien (mit einem speziellen Gel oder einem Granulat) können wir das Gewebe zum Wachstum anregen. Unter Umständen wird gleichzeitig bzw. im Anschluss ein normaler Knochenaufbau durchgeführt.

Wie andere chronische Erkrankungen erfordert die Parodontitis eine regelmäßige Nachsorge. Wir vereinbaren mit Ihnen individuell ausgerichtete Termine, an die wir Sie gerne per Recallsystem erinnern. Wir überprüfen insbesondere Ihren Parodontalstatus, zum Beispiel mit der Florida Probe. Sollte die Parodontitis doch einmal voranschreiten, können wir dies so frühzeitig erkennen und eingreifen.

Eine Parodontitis bedeutet nicht das endgültige Aus für implantatgetragenen Zahnersatz: Bei engmaschiger und regelmäßiger Nachsorge ist ein Implantat durchaus möglich.

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