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Dr. Quast M.Sc.

Zahnarzt Kiel

Praxis für Zahnheilkunde | Dr. Christoph Quast

Therapie

Unsere technischen Besonderheiten in der Therapie umfassen:

Das Operationsmikroskop dient dazu, vor allem Behandlungen, die sich auf eine kleine Stelle konzentrieren, auf den Punkt genau durchführen zu können. Das ist insbesondere bei Wurzelkanalbehandlungen aber auch im Rahmen von chirurgischen Eingriffen (Implantationen) und Parodontitisbehandlungen der Fall.

Durch die starke Vergrößerung können wir alle Einzelheiten, zum Beispiel alle Kanaleingänge bei der Wurzelkanalbehandlung, präzise erkennen. So ist eine möglichst gewebeschonende Behandlung möglich, mit der wir unter anderem die Heilungsphase meist deutlich verkürzen können.

An einer Erkrankung von Zähnen und Zahnfleisch sind in den meisten Fällen pathogene, das heißt krank machende Mikroorganismen (vor allem Bakterien) beteiligt. Will man eine erfolgreiche Zahnheilkunde betreiben, gilt es, diese zu beseitigen.

Neben klassischen Methoden: photodynamische Therapie

Zusätzlich zu den klassischen Methoden wie einer mechanischen Reinigung der Oberflächen und Desinfektion, zum Beispiel mit Chlorhexidin-Präparaten oder einer systemischen Antibiotikatherapie kommt bei uns die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) zum Einsatz. Die aPDT setzen wir vorwiegend bei Parodontitisbehandlungen und Wurzelkanalbehandlungen ein, weil sie die Beseitigung schädlicher Bakterien wirksam unterstützt. Insbesondere bei der Parodontitisbehandlung kann so häufig auf eine zusätzliche Gabe von Antibiotika verzichtet werden.

Das Arbeitsprinzip der antimikrobiellen photodynamischen Therapie (aPDT)

Die Zahnfleischtaschen bzw. Wurzelkanäle werden zunächst gründlich gereinigt und harte und weiche Zahnbeläge entfernt. Anschließend geben wir eine für Sie harmlose blaufarbene Lösung – einen Photosensitizer – in die Zahnfleischtaschen, die mit dem sanften Licht des Therapielasers reagiert. Die Partikel des blauen Farbstoffs heften sich an die Oberfläche der schädlichen Bakterien. Die anschließende Bestrahlung mit dem Laser kann gezielt durchgeführt werden, da wir genau sehen, an welchen Stellen sich die Bakterien befinden.

Der Kofferdam ist ein dünnes Gummituch und wird zum Beispiel bei Wurzelkanalbehandlungen oder beim Wiederherstellen von Zähnen mit Kompositrestaurationen um den Zahn gespannt. So schützen wir Sie insbesondere bei Wurzelkanalbehandlungen vor unangenehm schmeckenden Spülflüssigkeiten. Und umgekehrt sorgen wir dafür, dass Bakterien aus dem Speichel nicht in den Zahn gelangen.

Die Lupenbrille gibt uns eine vergrößerte Sicht in Ihren Mund. Wir können mit ihr unter anderem bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ausgezeichnet die Passgenauigkeit von Restaurationsrändern untersuchen. Eventuelle Defekte können wir mit der Lupenbrille zudem bereits in einem frühen Stadium erkennen, als bei der bloßen Untersuchung mit dem Auge.

Prävention heißt eben nicht nur, Erkrankungen bestmöglich vorzusorgen, sondern sie frühzeitig zu entdecken und umfangreicheren Schäden vorzubeugen. Erst der vergrößerte Blick durch die Lupe lässt ein wirklich präzises und – im wahrsten Sinne des Wortes – minimalinvasives Behandeln von Zahnschäden zu.

Gewebeschonende Behandlung bei chirurgischen Eingriffen

Bei chirurgischen Eingriffen, vor allem im plastisch-ästhetischen Bereich, ist mit der Lupenbrille eine gewebeschonende („atraumatische“) Behandlung möglich. Dies ist insbesondere im sichtbaren Zahn- und Zahnfleischbereich wichtig, um ein ästhetisches Ergebnis erreichen zu können.

Einsatz in der Prophylaxe

Im Rahmen der Prophylaxe gewährleistet der vergrößerte Blick durch die Lupenbrille auch das Erkennen und Reinigen von sonst versteckten Problemzonen.

...mit maschinellen Instrumenten.

Führen wir bei Ihnen eine Wurzelkanalbehandlung durch, ist unser elektrometrisches Wurzellängenmessgerät (“Endometrie“) eine wichtige Ergänzung zu den notwendigen Röntgenaufnahmen. Damit ermitteln wir nicht nur die vollständige der Länge der Wurzelkanäle, sondern können die Position der Aufbereitungsinstrumente im Wurzelkanal durchgängig kontrollieren. So vermeiden wir es zum einen, die Gewebe im Bereich der Wurzelspitze zu verletzen, können zum anderen jedoch die Kanäle in der Regel genau bis an die Wurzelspitze reinigen. Nur dann können wir Ihnen einen schon stark geschädigten Zahn mit hoher Wahrscheinlichkeit noch langfristig erhalten.

Bei Parodontitisbehandlungen ist eine Ultraschalltherapie oft empfehlenswert. Mit einem speziellen Ultraschallgerät werden die sensiblen Zahnhälse und Zahnwurzeln deutlich schmerzärmer und effektiver von Bakterien und Ablagerungen gereinigt.

Wie funktioniert die Ultraschallbehandlung?

Bei der herkömmlichen Methode werden die Beläge mit einer Kürette abgeschabt (wie bei der normalen Zahnsteinentfernung). Diese vielfach schmerzhafte Behandlung ist damit nur noch sehr selten erforderlich. Die Ultraschallwellen zerkleinern durch die Schwingungen die festhaftenden Beläge schonend auch in den Zahnfleischtaschen – unter dem Zahnfleischsaum bzw. in den nicht sichtbaren Bereichen des Zahns. Sie können so deutlich schmerzärmer abgelöst und mit einer speziellen Flüssigkeit leichter aus den Zahnfleischtaschen entfernt werden.

Bei Karies gab es früher nur eine Behandlungsmöglichkeit: Die kariöse Zahnsubstanz musste abgetragen und das „Loch“ im Zahn (die Kavität) anschließend gefüllt werden. Dabei wird selbst bei sorgfältigem und präzisem Vorgehen immer etwas von der gesunden Zahnsubstanz mit entfernt.

Heute haben wir eine modernere Behandlungsmöglichkeit: Wir setzen in unserer Praxis die Icon®-Methode ein, die Kariesinfiltration ohne Bohren. Dieses Verfahren wurde von der Firma DMG in Hamburg in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité und der Universität Kiel entwickelt.

Die Vorteile von Icon®:

  • Bei einer Karies im Frühstadium ist kein Bohren und Füllen erforderlich, gesunde Zahnsubstanz wird geschont.
  • Die Methode ist schmerzfrei.
  • Ästhetischer Nutzen: Eine anfängliche Karies zeigt sich oft durch unschöne weiße oder braune Flecke auf der Zahnoberfläche. Mit der Icon®-Methode werden diese beseitigt.

So funktioniert Icon®:

  1. Die kariöse Zahnoberfläche wird zunächst ein wenig angeraut und dann mit einem Spezialpräparat, dem sogenannten Icon®-Infiltrant, behandelt.
  2. Dieses dringt tief in die Poren der geschädigten (und teilweise verfärbten) Zahnsubstanz ein. Dort füllt es die mikrofeinen Löcher des Zahnschmelzes auf und verschließt sie.

Sie würden gerne wissen, wie Ihre Zähne mit den neuen Füllungen oder nach einer professionellen Zahnreinigung aussehen? Mit unserer intraoralen Kamera zeigen wir Ihnen dies live am Bildschirm.

Auch später, zum Beispiel nach einigen Wochen oder Monaten, möchte man seiner Familie, Freunden oder Bekannten gerne die ästhetischen Verbesserungen durch eine Zahnbehandlung zeigen. Wir machen es möglich und geben Ihnen zum Abschluss der Behandlung Vorher-Nachher-Bilder mit nach Hause.

Smile 3D Jameda